Das erste Weihnachten mit Baby: Tipps und Life-Hacks

DONNERSTAG, 07.12.2017

Das erste Weihnachten mit Baby: Stress pur? Wir verraten dir, wie du mit Weihnachtspapier aus Chipstüten und Kartoffelsalat vom Metzger ein besinnliches Fest verbringst.

1. Babysicherer Weihnachtsbaum

Echte Kerzen am Baum sind superschön - aber auch supergefährlich! Und zwar nicht nur, wenn sich euer Nachwuchs bereits vorwärtsbewegen kann. Auch wenn ihr mit einem Neugeborenen Weihnachten feiert, solltet ihr euch mit einer Lichterkette anfreunden. Übermüdete Neu-Eltern neigen dazu, auf dem Sofa einzunicken. Da sind elektrische Kerzen eine echte Alternative. Baumschmuck unbedingt außerhalb von Babys Greifweite aufhängen. Ansonsten läufst du Gefahr, dass dein Kind samt Schmuck unterm Weihnachtsbaum begraben wird. Auch kleine Hände können ganz schön fest zupacken … Du willst deinem Spatz zuliebe nicht auf Deko unterm Baum verzichten? Dann stelle ein Lauf- oder Ofengitter davor. So kommt dein Baby gar nicht erst in Versuchung, mit Dekoartikeln oder Tannennadeln zu spielen oder sie sich gar in den Mund zu stecken. Oder du kaufst gleich eine Fichte statt einer Tanne: Die piksenden Nadeln sind sozusagen ein natürlicher Schutz.  

2. Stressfreies Festessen

Tradition hin oder her: Weihnachtsgans oder anderes aufwändiges Festtagsessen brauchst du in diesem Jahr echt nicht zuzubereiten. Alternativ bieten sich Kartoffelsalat mit Würstchen (Salat kannst du gleich mit den Würstchen zusammen beim Metzger vorbestellen) oder Toast Hawaii an. Wobei du bei letzterem eventuell auf die Ananas verzichten solltest, falls du stillst. Babys Po wird es dir danken. Oder du versuchst es in diesem Jahr mit einem kalten Buffet. Räucherlachs, Baguette, vielleicht noch der eine oder andere Salat - fertig ist der Festtagsschmaus. Ganz ohne Stress. Und wenn du wegen Baby, Haushalt etc. nicht zum Einkaufen gekommen bist, gibt es ja noch den guten alten Lieferservice ... Ach ja: Aufs Plätzchen backen darfst du in diesem Jahr guten Gewissens verzichten. Lebkuchen, Spekulatius und Co. gibt es in jedem Supermarkt oder beim Bäcker. Und Selbstgebackenes von Mama, Schwiegermama, Geschwistern und Freunden schmeckt auch! Du wirst die nächsten Jahre noch häufig Gelegenheiten haben, mit deinem Spatz zusammen zu backen – wenn er etwas älter ist.

3. Geschenkverpackung leicht gemacht

Du hast es geschafft, alle Geschenke rechtzeitig zu besorgen. Herzlichen Glückwunsch! Nur das Geschenkpapier hast du vergessen? Keine Panik: Folie tut es auch! Oder Zeitungspapier. Falls du noch weihnachtliche Geschenkpapierreste vom letzten Jahr hast, kannst du Folie oder Zeitung ja damit bekleben. Absoluter Notfall-Hack: Eine leere Chipstüte zweckentfremden. Einfach aufschneiden, auf links drehen, abwischen und schon hast du wunderschönes silbernes Papier. Du hast keine Zeit oder Energie für Kreativität? Dann lass die Geschenke direkt im Laden einpacken. Online funktioniert das teilweise auch. Und derjenige der diese wunderbaren Geschenktüten erfunden hat, hatte sicherlich auch ein Baby. Geschenk rein, zukleben, fertig. Aber mal ehrlich: Niemand nimmt es dir übel, wenn die Geschenke in diesem Jahr unverpackt überreicht werden. Es ist ohnehin schon unglaublich, dass du nicht nur an dich, deinen Partner und das Baby denkst, sondern auch noch an alle anderen da draußen!

4. Was schenkt man einem Baby?

Ist das Baby noch sehr klein, braucht es eigentlich gar kein Geschenk. Selbst auspacken geht ohnehin noch nicht und ein Trauma wird es davon kaum bekommen, wenn es an seinem ersten Weihnachten leer ausgeht. Ist schon ein älteres Geschwisterkind da, solltest du aber unbedingt etwas für das Kleine unter den Baum legen. Wenn andere dem Baby etwas Gutes tun wollen: Ist dein Spatz gut für den Winter gerüstet? Fellschuhe, Fußsack, warme Mütze etc. sind ein prima Weihnachtsgeschenk. Ist der Nachwuchs schon etwas älter, sind natürlich auch Spielsachen und Bücher toll. Und gegen einen Gutschein vom nächstgelegenen Drogeriemarkt hast du sicher auch nichts einzuwenden.

5. Festlicher Besuch

Ihr seid jedes Jahr an Weihnachten bei den (Schwieger-)Eltern? Überlege dir, ob nicht jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, eine eigene Weihnachtstradition zu etablieren. In der Weihnachtszeit stehen so viele Termine an, dass ihr vielleicht einfach nur froh seid, an den Feiertagen eure Ruhe zu haben. Falls ihr doch verreisen wollt: Denkt daran, ausreichend Windeln, Milchpulver oder Gläschen mitzunehmen. An den Feiertagen sind die Läden geschlossen. Du willst mit der Großfamilie feiern aber nicht den Reisestress auf dich nehmen? Dann lade doch zu euch nach Hause ein! Aber bitte nur, wenn der Besuch bereit ist, mit anzupacken oder auch Essen mitzubringen. Ansonsten ist der Familienzwist vorprogrammiert.
In diesem Sinne: Frohe (erste) Weihnachten!

Das erste Weihnachten mit Baby pin

Stille Nacht, heilige Nacht? Mit Baby wohl kaum! Wir haben die ultimativen Hacks und Tipps zusammengestellt, wie es trotzdem besinnlich wird.

MeinSpatz Gezwitscher

Für Babys ist oft das Geschenk an sich gar nicht so interessant, sondern die glänzende und raschelnde Verpackung. Und deshalb möchten wir hier gerne Ildikó von Kürthy aus ihrem Buch „Unter dem Herzen: Ansichten einer neugeborenen Mutter“ zitieren: „Der Kleine war rundum begeistert von bunten Schleifen, knisternden Folien und geheimnisvollen Schachteln. Mein Rat für alle Eltern von Kindern bis zu anderthalb Jahren: Schenken Sie ausschließlich Verpackungsmaterial.“