Fernreise mit Baby - Folge 4: Camping

DIENSTAG, 20.03.2018

Mit dem Camper und einem 5 Monate alten Baby erkunden Carmen und Stan vom „Babysteps Podcast“ Neuseeland. Ihre Reisenotizen und der ultimative Reisetipp – exklusiv bei MeinSpatz.

Carmen und Stan vom Babysteps Podcast nehmen uns mit, auf ihrem Neuseeland-Trip. Nachdem es in der letzten Folge vor allem um den Langstreckenflug mit Baby ging, erfahren wir dieses Mal mehr über das Reisen in einem Camper Van. Wie geht es Levi? Warum möchte Carmen endlich abstillen? Und was solltest du beim Buchen eines Campers beachten? Alle Antworten hier im Auszug aus dem Reisetagebuch:

Yes We Can im Camper Van

Unser gemütliches AirBnB nähe Auckland hinter uns gelassen, startet nun der abenteuerliche Teil der Reise: Es geht nach nur einer kurzen Flugstunde (die nach dem letzten 16-Stunden Flug quasi Pipifax für uns ist) von Auckland nach Christchurch, zum Campen in der rauen Natur der Südinsel. Und so entsteht diese Folge des Babysteps Podcast auch direkt neben einer Kuhweide mit Sicht auf den Ozean.

Hawaii meets Austria & Scotland meets Australia

Mit dem verschlafenem Surferdorf Piha auf der Nordinsel, von wo wir die vorherige Podcast-Folge aufgenommen haben, haben unsere aktuellen Stopps südlich von Christchurch so gar nichts mehr zu tun. Kaum zu glauben, dass wir noch im gleichen Land sind. Wie Stan die Nordinsel treffend mit „Hawaii meets Austria“ betitelt hat, erinnert die Südinsel mit ihren ins Meer gleitenden Hügeln an eine wärmere Version von Schottland. Vielleicht würde es „Scotland meets Australia“ treffen. So macht sich der extrem lässige Lifestyle der Australier auch hier in Neuseeland bemerkbar, wo bei gutem Wellengang schon mal das Strandcafé mit dem Hinweis „We are surfing“ kurzerhand vorübergehend geschlossen wird.

Flat White, Sauvignon Blanc und Pale Ale

Und ja, auch die Kaffeekultur ist wie bei den australischen Nachbarn extrem ausgeprägt. Absoluter Favorit: Flat White (der stärkere Bruder des italienischen Cappuccinos). Und während Stan die einheimischen Pale Ales feiert, übt sich Carmen weiter in Enthaltsamkeit. Das fällt ihr beim Anblick der Weinberge und der herausragenden einheimischen Sauvignon Blancs (Te Koko von Cloudy Bay in Marlborough ist ein absolutes MUSS) und Pino Noirs schwerer denn je. Ja, es wird Zeit ganz bald abzustillen!!!

Und das Baby?

Levi ist super happy. Er erfreut sich des warmen Klimas und mag es den Wind und das Sonnenlicht auf seiner Haut zu spüren. Wir fühlen uns als Familie näher als je zuvor und versuchen die gemeinsame Zeit ganz bewusst zu genießen. Und so sitze ich (Carmen) gerade mit einem frisch gebrühten Kaffee in der Hand vor unserem Camper Van, auf einem Klappstuhl. Ich schaue auf einen mit dem rauen Ozean scheinbar verschmelzenden hellgrünen Hügel und philosophiere mit Stan, wie wir diesen ersten, ganz besonderen Urlaub als Familie möglichst lange in Erinnerung behalten.

It’s all about the rhythm…

Die Distanzen sind weit und die Straßen schlecht. Da wird ein von uns als „Short Trip“ geplanter Streckenabschnitt schnell zu einer gefühlten Weltreise – über neuseeländische Serpentinen. Da ist gute Planung essentiell – vor allem, wenn ein Baby mit dabei ist. Wir sind versuchen Levis Schlafrhythmus und unseren Fahrrhythmus in Einklang zu bringen. So nutzen wir die Mittagsschlafzeiten, um größere Strecken zurückzulegen und den nächsten Zeltplatz anzupeilen. So bekommt Levi nur wenig von den lästigen Autofahrten mit.

 

Im Podcast erzählen Carmen und Stan noch mal ausführlich und mit viel Humor von ihrer ersten Woche in Neuseeland. Mit dabei natürlich auch wieder Pipi-Kaka-Geschichten. Die können die beiden einfach nicht für sich behalten…

 

Der ultimative Babysteps Reisetipp

„Es war mehr Glück als Verstand, dass sich Carmen bei der Buchung des Camper Vans (ein grün-lila Jucy Condo) für eine Variante mit „High Top“, also einem höheren Dach, entschied. Und genau das hat sich als extrem praktisch erwiesen. Denn so ist es selbst für den 1,90 m großen Stan möglich aufrecht im Camper Van zu stehen. Und somit auch bei Wind und Wetter den kleinen Levi bequem zu wickeln, in den Schlaf zu schaukeln und anzuziehen, ohne dabei von Rückenschmerzen geplagt zu werden. Außerdem bietet eine über der Fahrerkabine eingezogen Ablage extra Stauraum, den wir keinesfalls missen möchten (schließlich transportieren wir neben einigen Gepäckstücken auch einen sperrigen Kinderwagen). So hat sich von all dem Schnickschnack, den wir ursprünglich dachten im Camper Van unbedingt zu brauchen, das erhöhte Fahrzeugdach als das mit Abstand wichtigste Feature für eine Camping Tour mit Baby herausgestellt – und sich damit zum ultimativen Reisetipp der Woche qualifiziert.“

Fernreise mit Baby - Folge 4: Camping pin

Road Trip durch Neuseeland mit Baby: Worauf du bei der Auswahl des Campers achten solltest.

MeinSpatz Gezwitscher

Noch mehr Eindrücke zu Neuseeland findest du bei Takly on tour, einem Reise- und Campingblog. Hier erfährst du auch, warum ein Camping Van gegenüber einem großen Wohnmobil in diesen Gefilden mehr Sinn macht.