Von der Milch zur Beikost

DONNERSTAG, 19.10.2017

Was ist das Beste für mein Baby? Welche Nahrung gebe ich, wenn mein Spatz Muttermilch nicht verträgt? Und wann bekommt es den ersten Brei? Wir verraten dir, worauf es bei der Ernährung deines Babys ankommt.

Nach der Geburt steht die Nahrungsaufnahme im Mittelpunkt eures Tagesablaufs. Die Ernährung des Babys ist zunächst mit reiner Milchnahrung einfach und unkompliziert. Doch wie geht es danach weiter? Wir zeigen dir, worauf es in den ersten zwölf Monaten ankommt.

Die ersten Monate: Stillen oder an die Flasche?

Brust raus und schon geht es los. Muttermilch enthält alle wichtigen Nährstoffe, die dein Baby für eine gesunde Entwicklung benötigt. Richtig temperiert und jederzeit verfügbar, ist sie die einfachste und auch natürlichste Nahrung, die du deinem Kind in den ersten zwölf Monaten liefern kannst. Doch was tun, wenn das Stillen partout nicht funktionieren will? Oder wenn du einfach nicht stillen willst? Keine Bange, davon geht die Welt nicht unter. Industriell gefertigte Milchnahrung ist mit Vitaminen und Nährstoffen angereichert und gibt dem Baby alle Inhaltsstoffe, die es in den ersten Monaten braucht.

Ab dem 5. Monat: Von der Milchnahrung zur Beikost

Flüssiges Gemüsepüree oder Apfelmus sind ab jetzt als kleine Zwischenmahlzeit oder nach dem Stillen oder der Flasche erlaubt. Kleine Löffelmahlzeiten in Form von Gemüsebrei lassen sich leicht schlucken und überfordern das Verdauungssystem des Babys nicht. Hat sich dein Kind daran gewöhnt, kannst du den Gemüsebrei nach und nach mit fleischhaltigen Breis ersetzen. Vorsicht: Salz, Zucker und Gewürze haben im Babybrei nichts verloren.

Ab dem 8. Monat: Vom Brei zur festen Nahrung

Die ersten Zähnchen bahnen sich ihren Weg – nun ist auch dein Baby bereit für etwas festere Nahrung. Ein Brot mit Butter oder Aufstrich – in kleine, mundgerechte Stücke geschnitten – ist dafür ideal. Der Brei muss nicht mehr fein püriert sein, sondern darf kleine Stückchen enthalten. Auch Knabbereien wie Zwieback oder Babykekse erleichtern die Gewöhnung an feste Nahrung und lösen sich im Mund schnell auf.

Ab dem 10. Monat: Essen wie die Großen

Dein Baby wächst und mit ihm verändern sich auch seine Essgewohnheiten. Jetzt sind die Meisten bereit  für einen festen Rhythmus mit drei Hauptmahlzeiten und kleinen Zwischenmahlzeiten. Eine spezielle Zubereitung für deinen Spatz ist nicht mehr nötig – viel Spaß beim fröhlichen experimentieren mit verschiedenen Lebensmitteln.

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Die Ernährung deines Babys in den ersten 12 Monaten

Das sagt die Redaktion

Die zeitlichen Angaben sind nur Richtwerte. Du wirst selber bemerken, wann dein Baby Interesse an dem zeigt, was du isst. Dann ist oft der richtige Zeitpunkt für den ersten Brei. Ob das nun früher oder später passiert. Nur vor der 17. Woche solltest du nicht mit Beikost starten