Wie warm muss ich mein Baby einpacken?

DONNERSTAG, 28.12.2017

Auch wenn die Temperaturen sinken und sich der Winter ankündigt, solltest du mit deinem Baby möglichst täglich an die frische Luft gehen. 

Viele Mamas sind unsicher, wie warm sie ihr Kleines im Winter einpacken sollen. Schließlich kann es sich ja noch nicht so gut selbst dazu äußern. Erwiesen ist, dass die Wärmeregulierung bei Babys noch nicht ganz reibungslos funktioniert. Der kleine Körper muss sozusagen noch üben, sich an die unterschiedlichen Temperaturen in seinem Umfeld anzupassen. Aber genauso schnell wie es deinem Spatz zu kalt ist, schwitzt er auch. Also, zu dickes „Einpacken“ ist ebenfalls schlecht und steigert sogar die Erkältungsgefahr. Das klingt verwirrend? Um ein bisschen mehr Klarheit in die Sache zu bringen, haben wir ein paar wärmende Tipps für dich zusammengestellt.

Kuschelig im Kinderwagen

Kündigen sich im Winter die ersten Minusgrade an, solltest du den Kinderwagen entsprechend ausstatten. Viele Eltern schwören auf eine Lammfellunterlage. Sie hält die Kälte von unten ab und ist schön weich und bequem. Eine zurechtgeschnittene Isomatte ist eine kostengünstigere Variante und tut es auch. Dann kannst du dein Baby einfach im Zwiebellook einpacken: Ein Body mit Strumpfhose oder ein Strampler, ein Fleece- oder Wollwalkanzug bilden die Basis. Dann folgt ein Wagen- oder Fußsack. Dieser sollte aus wattiertem Material, Daunen oder Lammfell bestehen (bei letzterem ist eine Lammfellunterlage natürlich überflüssig). Der Sack sollte nicht zu schwer sein und die Nase des Säuglings darf natürlich nicht verdeckt werden. Und was kommt auf den Kopf?  Mit einer leichten Mütze kann dein Baby seine Körpertemperatur gut regulieren. Wichtig: Dein Spatz sollte jetzt immer noch genügend Bewegungsfreiheit haben.

Traglinge

Wenn du dein Kind lieber in der Trage oder im Tuch bei dir hast, gibt es folgende Empfehlung: Immer eine Schicht Kleidung weniger als Du selbst trägst. Die Körperwärme, die du ausstrahlst, hält dein Baby warm und geborgen. Das heißt, du kannst dein Kleines „normal“ anziehen, und ins Tuch oder in die Trage packen. Eine extra Jacke ist nicht nötig. Bei frostigen Temperaturen unter 10° Celsius empfiehlt sich ein zusätzliches Tragecover oder eine Jackenerweiterung. Sie halten die klirrende Kälte und den Wind ab. Besonders wichtig sind warme Socken oder Überzieher für die Füßchen. Diese baumeln ja an den Seiten heraus und sind den eisigen Temperaturen mehr ausgesetzt als der Rest des Körpers. Ein Mützchen und ein leichter Schal sind im Winter außerdem ein Muss.

Das Zwiebelprinzip

Grundsätzlich gilt: Viele dünne Schichten (bestenfalls aus natürlichen Materialien) halten dein Baby wärmer als eine dicke Lage. Und sie lassen sich schneller und einfacher variieren, falls es doch mal zu heiß wird. Ein Schneeanzug macht meistens erst dann Sinn, wenn dein Baby schon laufen kann oder du es über deiner Jacke tragen möchtest. Die Kombination aus Schneeanzug und Kinderwagensack ist auf jeden Fall zu viel des Guten!

Körpertemperatur kontrollieren

Grundsätzlich gilt: Jedes Baby empfindet Kälte anders. Die einen sind Frostbeulen, die anderen Heißblüter. Du überprüfst die Körpertemperatur deines Schatzes, indem du mit der Hand den Nacken berührst. Ist er heiß und schwitzig, ist deinem Spatz zu warm. Ist der Nacken normal warm und trocken, ist alles in Ordnung. Gut zu wissen: Neugeborene haben immer kalte Hände. Das bedeutet aber nicht, dass sie frieren.
Und jetzt: Ab ins Freie!

Wie warm muss ich mein Baby anziehen pin

Wie ziehe ich mein Baby eigentlich im Winter richtig an?

MeinSpatz Gezwitscher

Die Haut eines Babys ist 5mal dünner, als die eines Erwachsenen. Deshalb bei winterlichen Temperaturen: Gesicht eincremen nicht vergessen. Am besten mit einer Wind-und Wettercreme auf Fettbasis. Feuchtigkeitscremes enthalten Wasser und das kann bei eisiger Kälte auf Babys Haut gefrieren.