Angst vor der Geburt: Das kannst du tun

MITTWOCH, 14.03.2018

Schon der Gedanke an die Geburt treibt dir den Angstschweiß auf die Stirn? Keine Panik! Zum einen bist du nicht allein. Und zum anderen lässt sich etwas dagegen tun.

1. Die richtige Literatur

Dass eine Geburt kein Sonntagsspaziergang wird, weißt du. Also Finger und Ohren weg von fiesen Horrorgeburtsgeschichten. Lies stattdessen lieber etwas, das dich positiv einstimmt, wie beispielsweise „Das Geheimnis einer schönen Geburt“ von der Hebamme Jana Friedrich. Oder auch „Positive Birth - Dein positives Geburtserlebnis bestimmst Du selbst!“ von Jasmin Nerici. Und für alle die es gerne kurz und knapp mögen: „Mami to go“ von Silke R. Plagge.

2. Tausendmal passiert

So abgedroschen es klingt: Raus kommen sie alle. Genauso ist es. Geht nicht, gibt es nicht. Verabschiede dich von dem Gedanken, dass dir die Geburt perfekt gelingen muss. Du kriegst dein Kind so, wie es für euch passt. Und da lässt du dir auch von niemandem reinreden. Wenn du dir das bewusst machst, lässt vielleicht auch deine Angst vor der Geburt etwas nach.

3. Austausch mit Gleichgesinnten

Sprich mit anderen Schwangeren. Sie sind in derselben Situation wie du. So fühlst du dich nicht mehr alleine mit deinen Ängsten und Nöten. Du lernst andere Schwangere zum Beispiel im Geburtsvorbereitungskurs oder in der Yogastunde für werdende Mamas kennen.

4. Geburt nach Plan

Die Geburt deines Babys lässt sich nicht bis ins Detail planen. Aber vielleicht hilft es dir, einen Geburtsplan zu erstellen. Darauf vermerkst du, ob und welche Musik du im Kreißsaal hören willst, wer während der Geburt an deiner Seite sein soll und welche Schmerzmittel du gegebenenfalls möchtest (und welche nicht). Vielleicht nimmt es dir ein wenig deiner Angst, wenn du vorab überlegst, was dir gut tun könnte. Und was eher nicht.

5. Informationen

Vor etwas, worüber man genau Bescheid weiß, hat man oft weniger Bammel. Aber wie oben schon erwähnt – bitte keine Horrorstorys lesen. Führe dir lieber im Vorfeld positive Geburtsberichte zu Gemüte. Außerdem hilft es auch, sich über Schmerzmittel zu informieren. Was bewirken sie und wann werden sie eingesetzt? Noch relativ neu in Deutschland: Lachgas. Alles Wichtige darüber, erfährst du in unserem Artikel „Lachgas gegen Schmerzen: Gefahr oder Alternative?“ Wenn man weiß, was auf einen zukommt, verliert auch die Geburt an Schrecken.

6. Ist mein Baby gesund? Werde ich überleben?

Die allermeisten Babys (in Zahlen: 97 Prozent), die sich im ersten Trimester der Schwangerschaft gut entwickelt haben, kommen gesund zur Welt. Deutschland ist zudem eines der Länder mit der geringsten Müttersterblichkeit.

7. Entspann dich

Auch wenn du niemals eine PDA wolltest – du darfst sie haben, wenn du die Schmerzen nicht mehr aushältst. Das ist keine Schande. Und erleichtert dir die Geburt. Und auch ein Kaiserschnitt ist kein persönliches Versagen. Das Wichtigste ist, dass du keine Angst hast und nichts tust, was du nicht ertragen kannst. Vielleicht hilft dir ja auch Akupunktur, um dich optimal auf die Geburt vorzubereiten. Oder du probierst es mit Hypnobirthing.

Alle gut gemeinten Ratschläge helfen nicht? Deine Sorgen sind immer noch da? Dann stell dir einmal vor, wie unfassbar stolz dein Partner auf dich sein wird, wenn das Baby endlich da ist! Du allein hast es geschafft, dieses Wunder zur Welt zu bringen! Denn dein Körper ist dafür gemacht ein Kind zu gebären. Die meisten Hebammen vertreten außerdem die Meinung, dass ein bisschen Angst zur Geburt ganz einfach dazugehört. 

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Obwohl man sich unglaublich darauf freut, seinen kleinen Spatz endlich in die Arme nehmen zu dürfen - wenn man an die Geburt denkt, bleibt auch ein mulmiges Gefühl zurück.

MeinSpatz Gezwitscher

Du willst mehr über die Schmerzen während der Geburt wissen? Dann klick dich in unseren Artikel „Alles über Geburtsschmerzen“.