5 Experimente, die Kleinkinder lieben

MITTWOCH, 08.08.2018

Die Welt wartet darauf entdeckt zu werden. Mit einfachen Experimenten für zuhause, kannst du deinem Kind spannende Einblicke in Natur und Technik geben. 

Welches Kind liebt es nicht zu erforschen, zu entdecken und zu beobachten? Mit spannenden Versuchen kannst du das Interesse deines Kindes wecken und sie für die Welt, in der sie leben, begeistern. Wir verraten dir 5 einfache und interessante Experimente, die deinen Spatz zum Staunen bringen. Die Erklärungen was genau bei dem Versuch passiert, ist übrigens für dich. Dein Kleinkind interessiert sich wahrscheinlich noch nicht für die chemischen Reaktionen oder physikalischen Gegebenheiten. Es reicht ihm völlig, diese kleinen "Wunder" zu beobachten.

1. Das Ballon-Experiment

Was brauchst du dafür? 

-       Luftballons in verschiedenen Farben

-       Lebensmittelfarbe passend zu den Luftballons

-       Backpulver

-       Essig

-       Flaschen mit schmalem Hals 

Wie funktioniert das Experiment?

1. Befülle die Flaschen zu einem Drittel mit Essig.

2. Gib die verschiedenen Lebensmittelfarben dazu.

3. Fülle mithilfe des Trichters das Backpulver in die Luftballons.

4. Stülpe die gefüllten Luftballons vorsichtig über die Flaschenöffnung. Achte darauf, dass dabei noch kein Backpulver in die Flaschen gelangt. Die mit Backpulver gefüllten Ballons hängen nun schlaff seitlich neben dem Flaschenhals herunter.

5. Hebe die Ballons an, damit das Backpulver in die Flaschen rieselt. Es brodelt in den Flaschen und die Ballons werden aufgeblasen.

Was passiert dabei?

Zwischen dem Essig und dem Backpulver kommt es zu einer chemischen Reaktion. Dabei entsteht das Gas Kohlendioxid. In der Flasche bilden sich Schaumbläschen und es beginnt zu brodeln. Dann steigt das Gas auf und wird von dem Luftballon aufgefangen. Durch den enormen Druck wird der Luftballon aufgeblasen.

2. Die Lava-Lampe im Glas 

Was brauchst du dafür? 

-       Ein großes Glas mit Wasser

-       Lebensmittelfarbe

-       Öl

-       Brausepulver oder Brausetabletten

Wie funktioniert das Experiment?

1. Färbe das Wasser mit Lebensmittelfarbe.

2. Fülle die gleiche Menge an Öl in das Glas.

3. Gib das Brausepulver dazu.

Was passiert dabei?

Da sich Öl und Wasser nicht vermischen lassen, bilden sich im Glas zwei verschiedene Schichten. Das eingefärbte Wasser sinkt nach unten und das Öl schwimmt oben. Das liegt daran, dass die beiden Flüssigkeiten unterschiedliche Dichte-Grade haben. Da Öl eine geringere Dichte hat als Wasser und damit leichter ist, schwimmt es oben. Das Brausepulver enthält Zitronensäure und Natriumhydrogencarbonat, diese reagieren im Wasser miteinander und bilden das Gas Kohlensäure. Es entstehen kleine Bläschen, die nach oben steigen und aufgrund der Lebensmittelfarbe farbige Wasserblasen mit sich ziehen. Auf dem Weg nach oben schließen die Gasbläschen das gefärbte Wasser ein und trage es mit an die Oberfläche. Sobald die Bläschen die Wasseroberfläche erreicht haben, platzt die Blase und das Gas entweicht. Das Wasser sinkt zurück durch die Ölschicht auf den Glasboden der Lavalampe. Dort wartet schon die nächste Gasblase und das Spiel beginnt von vorne.

3. Der Zucker-Regenbogen im Glas

Was brauchst du dafür?

-       Ein großes Glas

-       4 kleine Gläser

-       Löffel

-       Wasser

-       Lebensmittelfarbe in verschiedenen Farben

-       Zucker

-       Pipette

Wie funktioniert das Experiment?

1. Fülle den Zucker in die kleinen Gläser. Gib in das erste Glas zwei Teelöffel Zucker, in das zweite vier, in das dritte sechs und in das vierte acht Teelöffel Zucker.

2. Fülle Wasser in die vier kleinen Gläser.

3. Vermische das Wasser und den Zucker.

4. Gib Lebensmittelfarbe in die Gläser.

5. Befülle eine Pipette mit dem Inhalt der kleinen Gläser und fülle es in das große Glas.

Was passiert dabei?

Je mehr Zucker im Wasserglas ist, umso größer ist die Dichte. Die Flüssigkeit mit der größeren Dichte ist schwerer und sinkt deshalb nach unten. Da die Dichte somit in jedem Glas unterschiedlich ist, ergeben sich beim Vermischen verschiedene Schichten und der Regenbogen im Glas entsteht.

4. Die Regenwolke im Glas

Was brauchst du dafür?

-       Ein großes Glas mit Wasser

-       Kleine Gläser

-       Rasierschaum

-       Lebensmittelfarbe

-       Pipette

Wie funktioniert das Experiment?

1. Befülle die kleinen Gläser mit Wasser und färbe es mit Lebensmittelfarbe.

2. Fülle das große Glas mit Wasser bis oben hin mit Rasierschaum auf.

3. Nimm mit einer Pipette das Wasser mit Lebensmittelfarbe auf und träufel es über den Rasierschaum.

4. Hab ein bisschen Geduld und warte bis es aus deiner Wolke regnet.

Was passiert dabei?

Der Schaum sieht wie eine Wolke aus. Durch die geringere Dichte bleibt er auf dem Wasser liegen. Um den Effekt von Regen nachzuahmen, wird das gefärbte Wasser mit der Pipette auf die Wolken getropft. Die Wolke saugt sich mit der Farbe voll bis nichts mehr reinpasst. Dann beginnt es zu "regnen" und die farbigen Tropfen verlassen die Wolke.

5. Die Backpulver-Rakete

Was brauche ich dafür?

-       Alte Filmdose oder leere Brausetabletten-Verpackung

-       Bastelpapier

-       Backpulver

-       Essig

Wie funktioniert das Experiment?

1. Zuerst bastelst du aus einer alten Filmdose oder einer Brausetabletten-Verpackung eine Rakete.

2. Achte darauf, dass der Deckel beim Gestalten deiner Rakete unten ist und beim Bekleben frei bleibt (er muss sich noch öffnen und schließen lassen).

3. Geh raus ins Freie.

4. Gib circa einen Teelöffel Backpulver in deine Rakete.

5. Gib etwas Essig hinzu und schließe den Deckel schnell wieder.

6. Entferne dich von deiner Rakete und warte ab.

Was passiert dabei?

Das Backpulver und der Essig vermischen sich. Dabei entsteht Kohlendioxid. Da das entstandene Gas Platz benötigt, versucht es sich auszudehnen – das funktioniert aber nicht, weil die Dose fest verschlossen ist. Es beginnt im Inneren der Dose zu brodeln. Irgendwann wird der Druck zu groß und der Deckel kann dem nicht mehr standhalten und die Rakete fliegt mit einem lauten Plopp in die Luft.

Und jetzt viel Spaß beim Experimentieren mit deinem Spatz.

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Dein Kleinkind beschäftigen und gleichzeitig in Staunen versetzen? Das schaffen unsere 5 Experimente. Auch bei schlechtem Wetter.

"MeinSpatz Gezwitscher

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