Checkliste: Der perfekte Buggy

DONNERSTAG, 03.05.2018

Ein Buggy ist nicht nur irgendein Transportmittel. Er ist ein wahres Wunderwerk. Vorausgesetzt ihr habt den Richtigen …

Der Buggy ist ein unverzichtbarer Begleiter – bietet er doch, neben seiner Funktion als Transportmittel, reichlich Stauraum und dient deinem kleinen Spatz als Spielplatz. Klar, dass er einige Kriterien erfüllen soll. Die sind allerdings bei jeder Familie unterschiedlich, denn jedem ist etwas Anderes besonders wichtig. Mit unser Checkliste kannst du ganz einfach abhaken, was euer Flitzer können muss:

1. Schadstoffe

Die Gesundheit deines Kindes hat bei dir oberste Priorität? Achte also darauf, dass der Buggy frei von Schadstoffen ist. Hilfreich sind hier beispielsweise Tests von Stiftung Warentest oder Ökotest. Auch heute werden noch Weichmacher wie Phthalate und Chlorparaffine, sowie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) in Kunststoffen und Gummis verwendet. Phthalate sind Hormonhemmer, beeinflussen aber auch die Menopause. Es gibt sogar Studien, die behaupten, dass auch die Kinder von belasteten Frauen gesundheitlich beeinträchtigt sein können. Chlorparaffine und PAKs gelten im Allgemeinen als gesundheitsschädlich bis giftig und können sogar krebserregend sein. Auch in Textilien verstecken sich manchmal giftige Stoffe.

2. Sicherheit

Sicherheit ist wichtig: Der Buggy sollte stabil sein. Eine Feststellbremse verhindert das Wegrollen, Reflektoren verbessern die Sichtbarkeit. Ein Gurtsystem hält den kleinen Querulanten fest im Sitz. Achte beim Kauf auch auf scharfkantige Teile. Ein TÜV- und GS-Siegel spricht ebenfalls für Qualität.

3. Räder und Federung

Ein Buggy sollte praktisch sein und zu deinen Bedürfnissen passen. Gehst du mit deinem Kind joggen oder viel im Gelände spazieren, eignen sich Luftreifen. Eine gute Federung ist dann auch wichtiger, als wenn du nur in der Stadt bummelst. Hier bieten sich kleine, wendige Reifen an.

4. Größe

Bei der Größe spielen ebenfalls individuelle Bedürfnisse eine Rolle. Muss der Buggy in ein kleines Auto passen? Dann sollte er schnell und möglichst klein und einfach zusammenklappbar sein. Trotzdem ist es immer praktisch viel Stauraum zu haben, der leicht erreichbar ist – gerade wenn du öfter mal zu Fuß einkaufen gehst.

Bist du sehr groß? Kannst du den Buggy bequem schieben? Oft sind die Griffe eher niedrig. Es gibt aber auch Modelle bei denen sie ausfahrbar sind. Gleiches gilt für die hinteren Räder. Sehr große Menschen treten manchmal auf das hintere Gestell oder die Feststellbremse. Am besten du und dein Partner testen den Buggy vor dem Kauf.

Denke daran, dass du den Wagen lange nutzen möchtest. Für Kinder bis zu 20 oder wenigstens 15 Kilogramm sollte er schon ausgelegt sein. Achte auch auf die Höhe der Lehne: Ist diese höher als 50 Zentimeter, kann auch ein größeres Kind noch den Kopf abstützen.

5. Gewicht

Wird der Buggy viel im Auto transportiert oder wohnst du in einem der oberen Stockwerke? Dann empfiehlt sich ein leichtes Modell. Bedenke auch, dass du den Buggy vielleicht in den Zug heben oder irgendwie die Treppen der Unterführung hinaufbekommen musst.

6. Variabilität

Es ist praktisch, wenn die Lehne des Buggys in Schlafposition gebracht werden kann. Vielleicht soll auch der Autositz auf dem Gestell aufsteckbar sein? Das ist allerdings nicht bei allen Modellen möglich und teilweise kosten die Adapter extra. Und wie sieht es mit dem Sonnenschutz aus?

7. Hygiene und Ersatzteile

Kinder sind kleine Schmutzfinken. Lässt sich der Buggy leicht in Einzelteile zerlegen, ist die Reinigung aber kein Problem. Schön ist auch, wenn der Bezug (zumindest teilweise) in die Waschmaschine kann. Und bei kleineren Schäden, ist es von Vorteil, wenn es Ersatzteile gibt.

Mit dieser Checkliste findest du ziemlich sicher den Buggy, der perfekt auf eure Bedürfnisse abgestimmt ist.

Checkliste: Der perfekte Buggy pin

Was solltest du beim Kauf eines Buggys beachten? Jede Familie hat andere Bedürfnisse. Mit unserer Checkliste findest du ganz einfach heraus, was euer Buggy können muss.

MeinSpatz Gezwitscher

Wie wichtig es ist, für welchen Buggy du dich entscheidest, zeigt diese Geschichte einer Mama aus der Redaktion: „Mein Mann ist sehr groß und musste sich beim Schieben ständig nach vorne beugen. Außerdem knallte er beim Gehen regelmäßig gegen die Feststellbremse. Rumps – und der Buggy bremste abrupt ab. Kein Spaß für ihn und Grund genug, den nächsten Buggy genauer unter die Lupe zu nehmen.“