Umfrage: Das half mir durch die Schwangerschaft

MITTWOCH, 02.01.2019 Andrea Huber

Ja, schwanger zu sein ist wunderbar. Aber es ist auch anstrengend, aufreibend, nervig und manchmal ein wenig schmerzhaft. Die Mamis aus der Redaktion verraten, wie sie die Zeit überstanden haben. 

Jede Schwangere kennt das: Du freust dich wie eine Wahnsinnige über deinen positiven Schwangerschaftstest, auf dein Baby. Die Wochen vergehen und der Bauch wird größer und größer. Plötzlich kommt dir die Zeit bis zur Entbindung ewig vor und Sodbrennen, Rückenschmerzen und Dauermüdigkeit mischen auch noch mit. Jetzt merkst du: Das habe ich mir ganz anders vorgestellt. Das Schöne ist, dass du nicht allein bist. Vielen Mamis vor dir ging es genauso und alle haben ihre kleinen Tipps und Tricks, die langen neun Monate zu überstehen. Wir haben in der Redaktion eine Umfrage gestartet und gefragt: Was hat euch durch die Schwangerschaft geholfen? 

Tipp 1: Das hilft gegen Schwangerschaftsübelkeit

Julia: "In den ersten Wochen habe ich am Morgen heißes Ingwerwasser in meinem Thermobecher mit ins Büro genommen. Das hat nicht nur gegen die Übelkeit geholfen, sondern war auch ideal, um nicht sofort als schwanger geoutet zu werden, nur weil ich keinen beziehungsweise nur wenig Kaffee trinke."

Dominique: "Ich habe mir abends schon Zwieback oder Salzstangen gegen die morgendliche Übelkeit neben das Bett gestellt, damit ich schon vor dem Aufstehen was zum Knabbern habe. Ansonsten hat für mich als Fast-Vegetarier in normalem Zustand der tägliche Fleischkonsum in schwangerem Zustand beträchtlich für gute Laune gesorgt. Am liebsten Hackfleisch in allen Varianten."

Tipp 2: Schluss mit Sodbrennen in der Schwangerschaft

Mona: "Mandeln essen. Gegen das fiese Sodbrennen habe ich Mandeln gekaut. An manchen Tagen ganz schön viele."

Julia: "Gegen das doofe Sodbrennen habe ich mir in der Apotheke was geben lassen. Es gibt wirklich ein paar gute Medikamente, die wir Frauen auch in der Schwangerschaft nehmen dürfen. Wir müssen nicht alles ertragen."

Anette: "Ach ja: Sodbrennen!! Ich habe abends immer ein Glas Milch getrunken. Und wenn ich es vergessen hab, ist mir nachts die Säure die Speiseröhre hochgekrochen!"

Dominique: "Was gegen Sodbrennen am besten geholfen hat? Eindeutig Brezen, am besten in der Kombination mit einer Folge Star Trek auf der Couch."

Tipp 3: Versuche es doch mal mit Akupunktur 

Mona: "Ich war bei meiner Hebamme zur Akupunktur, damit dann die Geburt nicht so schmerzhaft wird. Wobei man ja hinterher auch nicht sagen kann, ob das was geholfen hat. Bei mir wurde eingeleitet und mir hat niemand vorher erzählt, dass die Wehen dann viel heftiger sind."

Teresa: "Akupunktur hab ich auch gemacht, allerdings nicht für eine leichtere Geburt, sondern zur Immunstärkung, weil ich keine Heuschnupfen-Medikamente nehmen konnte. Hat sich gut angefühlt."

Tipp 4: Nimm dir Zeit für dich

Julia: "Klingt jetzt vielleicht zu abgedroschen, aber wann immer es möglich war, legte ich die Füße hoch. Das entlastete meine Beine. Gegen die Schwellung in Waden und Füßen legte ich ein feuchtes Tuch in einem Ziplock-Beutel in den Kühlschrank und wickelte es dann abends auf der Couch um meine Beine. Herrlich."

Christina: "Wasser war mein Wohlfühlelement in der Schwangerschaft. Egal ob das Schwimmbad oder die Badewanne – einmal am Tag brauchte ich dieses Gefühl, dass mein Körper ganz leicht war. Vor allem abends entspannte mich ein Bad total."

Annette: "Neben allen schon genannten Dingen: ganz klar Pediküre. Wenn ich die Füße schon nicht gescheit sehen geschweige denn berühren konnte, wusste ich, dass sie wenigstens schön sind."

Patricia: "Also mir hat Yoga in der Schwangerschaft unheimlich geholfen. Ich habe es vorher schon gemacht und bin dann in Kurse speziell für Schwangere gewechselt. Ich hatte dadurch das Gefühl, dass ich etwas für meinen Körper tue und ihn so auch auf die Schwangerschaft vorbereite. Denn für den Körper ist das ja ein gutes Stück Arbeit. Und es hat mir insgesamt auch sehr gut getan. Ich war, vielleicht auch dank Yoga, bis zum Ende der Schwangerschaft sehr fit. Und die ersten Kindsbewegungen habe ich am Ende einer Yogastunde gespürt, beim Ausklang. Leider habe ich es nach der Geburt bis heute nicht mehr zum Yoga geschafft. Steht auf der To-Do-Liste …"

Tipp 5: Organisiere dir Hilfe und nimm sie an

Teresa: "Während meiner zweiten Schwangerschaft versuchte ich das große Kind öfter als sonst zu Oma und Opa zu bringen. War ich allein, legte ich mich konsequent auch tagsüber ins Bett."

Mona: "Fiel mir anfangs echt schwer, aber ich habe meinen Mann etwa Mitte des zweiten Trimester stark mit einbezogen. Er bekam mehr Aufgaben im Haushalt und musste jeden Samstag den Großeinkauf machen."

Tipp 6: Hör nicht auf die anderen

Dominique: "Ich habe mich konsequent allen wertvollen Tipps und kruden Schwangerschafts- oder Geburtsgeschichten von anderen Mamas verweigert. Und bin dadurch vielleicht etwas naiv, dafür aber nahezu angstfrei im Kreißsaal angekommen."

Teresa: "Ich habe auch nichts gelesen, denn dabei macht man sich ja völlig verrückt. Ich hatte ein tolles schwangerschaftsbegleitendes Buch und habe immer nur den Abschnitt gelesen, in dem ich gerade war."

Tipp 7: Verliebe dich neu in deine Lieblingshelden

Dominique: "In den letzten Wochen meiner ersten Schwangerschaft habe ich 'Gilmore Girls' rauf und runter geschaut, um mir die Wartezeit zu verkürzen."

Julia: "Ich habe mir gegen Ende die komplette 10-Staffel-Box 'Friends' reingezogen. Mit dickem Kugelbauch faul auf der Couch sitzend, oder wenn ich nachts nicht schlafen konnte."

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Wir haben in unserer Redaktion eine Umfrage gestartet: Was hat dir durch die Schwangerschaft geholfen? Herausgekommen sind DIE ultimativen Tipps fürs Schwangersein.

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Andrea Huber

Lebt mit ihren zwei kleinen Kindern und einem großen Kind, das sich ab und zu als Papa tarnt, auf dem Land. Die Jungs-Mama entspannt sich beim Schreiben in der Redaktion, denn zuhause geht es meistens sehr laut, wild und ziemlich lustig zu. Sie motzt gern mal über ihre zwei verrückten Rabauken, aber wehe wenn es ein anderer tut. Dann wird sie zur Löwenmami und brüllt zurück.